Songwriting
Verfasst von selfmate am März 4, 2008
Meine Gedanken kreisen gerade um das zukünftige Hauptthema. Ich befasse mich schon sehr gerne mit Musik – vor allem mach’ ich gern selbst welche. Ich hatte jetzt gerade am Sonntag ein Aha-Erlebnis. Ich hatte mit jemandem ‘nen kleinen Akustik-Jam, der so dermaßen viel Spaß gemacht hat, dass ich unbedingt mehr davon brauche – mehr Musik eben. Ich will schon seit längerem ein kleines privates Album aufnehmen und frage mich gerade, ob das für andere interessant sein könnte – der hürdige Weg des kleinen noname Hobbymusikers zum fertigen Album mit allem drum und dran. Ideen, Technische Umsetzung, allgemeine Entwicklung, Denkprozesse. Kann sowas von Interesse sein? Wohl nur, wenn ich voll berühmt werde. Das scheint, aus einer gesunden Selbsteinschätzung heraus, allerdings als eher unwahrscheinlich. Davon abgesehen, dass ich das gar nicht möchte. Na gut, gegen Ruhm und Ehre hab’ ich grundsätzlich nichts einzuwenden – also gegen meinen Ruhm und meine Ehre zumindest. Wozu Moral? Selbstsucht ist viel angesagter und hat auch mehr Buchstaben, braucht also auch mehr Speicherplatz in dieser digitalen Welt. Bigger, better, Selbstsucht!
Nein, aber mal fast im Ernst. Ich würde gerne auf realistische Art und Weise versuchen eigene gute Musik zu machen und diesen Entstehungprozess zu dokumentieren.
Damit fang’ ich also jetzt an. Überlegung numero uno: Ich sollte mich darauf beschränken nur akustisches Zeug zu machen, da eine Band die mich und die ich will nicht in Sicht ist. Dann sollte ich mich noch auf die Suche nach einem gescheiten Audiointerface machen, denn mit meiner popeligen Onboard-Soundkarte bekommt man keine gute Aufnahmequalität hin – es sei denn man steht auf Vintage-Schallplatten-Gekriesel.
Also, ich brauche ein hübsches, gutes Audiointerface. Die Suche beginnt. Mal sehen, was es da so gibt.
ambril sagte
ich warte ja seit jahren auf ein zweites album. schön, dass es jetzt fast in greifbare entfernung gerutscht ist. ich bin gespannt